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Die Kreuzkröte (Bufo calamita) ist eine ausgesprochene Pionierart.
Das heißt, sie besiedelt häufig neu entstanden Gewässer.
So findet man sie oft in Kiesgruben oder an anderen vegetationsarmen Gewässern mit lockeren und sandigen Böden.
Diese können auch sehr klein sein und im Sommer austrocknen, wie zum Beispiel Pfützen in Spurrinnen auf Wegen oder Äckern.
Nach der Beendigung der Larvalentwicklung im Gewässer sind die Kröten nicht mehr an das Wasser gebunden und gehen oft weit entfernt
vom Laichgewässer auf Nahrungssuche.
So kann man sie auch in der trockenen Bergbaufolgelandschaft der Lausitz antreffen,
wo sie nachts auf die Suche nach Insekten, Spinnen, Schnecken und andere Wirbellose geht.
Den Tag verbringt die Kreuzkröte dann meist eingegraben im losen Sand.
Durch den hellen Streifen auf dem Rücken ist die Art recht gut von anderen Kröten zu unterscheiden.
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