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Die Briese vermittelt mit ihrem sumpfigen Ufer einen lebendigen Eindruck,
wie es einstmals wohl vielerorts in Brandenburg aussah.
Die Sümpfe des Nordens imponierten ja bereits den Geschichtsschreibern des Römischen Reichs.

Nach großen Trockenlegungskampagnien bis in die Neuzeit ist davon kaum etwas übrig geblieben.
Das Briesetal blieb von diesem Schicksal zumindest teilweise verschont.
Im Frühjahr paaren sich im Erlenbruchwald des Briesetals die Moorfrösche.
Als Geheimtip kann das Briesetal nicht gelten.
Auch bei schlechtem Wetter ist man hier selten allein.
Mit dem Bau der S-Bahn nach Birkenwerder wurde es schon 1925
zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner.
Das ist bis heute so geblieben - zu recht, wie ich finde.
Auf der Talböschung am Beginn des Wanderwegs bei Birkenwerder stehen
nahe der Waldschule schön gewachsene alte Buchen,
deren Laub im Herbst ein grandioses Farbspiel zeigt.
Das abwechslungsreiche Briesetal bildet einen lebendigen Kontrast zu seiner Umgebung,
wo die Kiefern in preußischer Manier in Reih und Glied stehen.
Das Sägewerk an der Mühle in Zühlsdorf wird zwar nicht mehr vom Wasser angetrieben.
Es geht hier aber trotzdem sehr traditionell zu.
So treiben im Wasser des Mühlenstaus auch heute noch geflößte Kiefernstämme.
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