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In verschlungenen Kurven fließt der Bach durch einen dunklen Wald aus alten Laubbäumen.
Von den früher hier betriebenen Mühlen ist kaum erwas erhalten geblieben.
Wer etwas aufmerksam ist, kann am Wegesrand so manches Tier entdecken.
Einige der umgestürzten alten Bäume blieben hier liegen.
So ist gut zu sehen, wie das tote Holz von Pilzen besiedelt wird.
Anschließend folgen Käfer und irgendwann ist der gewaltige Baum nicht mehr zu erkennen.
Doch bis dahin sind bereits im Schutz der gestürzten Stämme junge Bäume herangewachsen.
Viele Sagen ranken sich um das wirklich etwas verwunschen wirkende Nonnenfließ.
Es wird berichtet, daß hier einst ein Nonnenkloster stand.
In einer überraschenden Flut versank es mitsamt der Schwestern.
Nur eine Nonne konnte sich retten. Sie errichtete ein hölzernes Kreuz.
Da sie Liese hieß, wurde die Stelle fortan Liesenkreuz genannt.
Freilich gibt es noch weitere, völlig andere Auslegungen dieser Namensgebung.
Heute macht ein Gedenkstein auf die Stelle aufmerksam.
Von Spechthausen führt ein schöner Wanderweg am Fließ entlang.
Der idyllische Bach läßt die Zeit vergessen,
und die alten Sagen wieder lebendig werden.
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