
Gelegen zwischen Baruther Urstromtal im Süden, der Elbeniederung im Westen,
dem Oder-Spree-Kanal im Osten und der nördlichen Begrenzung die von einer Linie Eberswalde-Neuruppin- Havelberg bestimmt wird,
erstreckt sich das Havelland.
Große Teile des Gebietes prägen meist moorige Niederungen (Havelländisches Luch).
Dazwischen liegen flachwellige Moränenlandschaften und Dünengebiete (Jahnberge),
Seen (Hohennauener See) aber auch einzelne steile Hügel von über 100m Höhe.
Besonders für Ornithologen hält das Havelland überaus Sehenswertes bereit.
Hier befindet sich das Storchendorf Linum
und einigen vogelreiche Gewässern, wie z.B. der Gülper See, ein international bedeutsamer Rast-,
Sammel- und Überwinterungsplatz für unterschiedlichste Wasser- und Sumpfvögel.
In einzelnen Luchgebieten sind die letzten Großtrappen Deutschlands beheimatet.
Sie sind die schwersten flugfähigen Vögel der Welt.
Beobachtungstürme ermöglichen Besuchern die Beobachtung, z.B. bei Buckow östlich von Rathenow.
Etwas Glück und ein Fernglas sind freilich auch erforderlich.
Das Fahrrad ist ein empfehlenswertes Hilfsmittel für die Erkundung dieser weitläufigen Landschaft,
aber auch das Paddeln macht sich auf den weit verzweigten Seen und Kanälen sehr gut.
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