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Die Fläminghöhen sind ein sehr trockener Landstrich.
In Deutschland ist nur die Schwäbische Alp vergleichbar arm an Oberflächenwasser.
Regenwasser versickert schnell im sandigen Boden.
In der Tiefe versperrt dem Wasser jedoch undurchlässiger Untergrund den Weg.
So sammelt sich das Sickerwasser und fließt schließlich seitlich ab.
Am Rand des Flämings gelangt es dann wieder an die Oberfläche.
So wundert es nicht, daß im Paradies bei Dippmannsdorf an den Nordhängen des Fläming zahlreiche Quellen austreten.
Das Quellwasser mündet hier in Bäche und fließt in das Baruther Urstromtal.
Mit seiner urwüchsigen Vegetation aus Moosen, Erlen und typischen Quellpflanzen macht das Paradies seinem Namen alle Ehre.
Ein kurzer Rundwanderweg führt durch das kleine Paradies des Fläming.
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