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Die Frage nach der besten Fotoausrüstung ist eine der beliebtesten.
Für manche Menschen scheint sie an Wichtigkeit mit der Frage nach dem Sinn des Lebens zu konkurieren.
Leider habe ich auf beide Fragen auch keine Antwort.

mal ohne Stativ - dafür mit offenem Mund
Die Fotoindustrie hat in den beiden letzten Jahrzehnten eine Entwicklung vollzogen, die mich wenig begeisterte.
Meine Ausrüstung ist deshalb eher altmodisch:
- Wanderrucksack
- Kleinbild-Spiegelreflexkamera
- Kamera-Bereitschaftstasche
- 3,5-4.5/24-90mm-Zoomobjektiv
- entweder 4,5/80-200-Telezoom oder 3,5/180-Makroobjektiv
- Stativ, das gerade noch in den Rucksack paßt
- Kleinkram
Zusammen sind das fast 5 Kilo.
Das ist mehr als mir lieb ist. Hätte ich eine teure Profikamera und teure Profiobjektive, müßte ich für den gleichen Zweck noch mehr schleppen.
Manchmal frage ich mich, was sich Menschen denken, die solch klobiges Zeug konstruieren.
Hoffentlich bringt das digitale Zeitalter sinnvollere Neuerungen.
Die Verwendung des Stativs fand ich anfangs sehr gewöhnungsbedürftig.
Inzwischen fotografiere ich fast nur noch ab Stativ.
Über die handwerklichen und technischen Aspekte der Fotografie wurde bereits sehr viel geschrieben.
Dazu kann ich besonders die sehr umfangreichen Internet-Seiten
Schöner Fotografieren mit Andreas Hurni
empfehlen.
Von dem etwas ironischen Titel sollte man sich nicht abschrecken lassen.
Die Seiten sind auch für fortgeschrittene Fotografen eine Fundgrube.
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