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In aller Munde kursiert die Streusandbüchse als wenig schmeichelhaftes Wort für das märkische Land.
In der Tat sind hier vielerorts die Böden so schlecht,
daß sie nur für die allgegenwärtigen Kiefernforste herhalten.
Die Eiszeit hinterließ aber nicht nur Sand.
Hauptsächlich in der Grundmoräne finden sich tauglichere Böden.
Dort prägen endlos erscheinende Felder die Landschaft.
Von Frühjahr bis Hersbst verwandeln sie sich in eine künstliche Steppe.
Im Winter bieten die kahlen Äcker einen trostlosen Anblick.
Dann kommt die Wüste nach Brandenburg.
Heutzutage müssen wir dank der gestiegenen Erträge in Mitteleuropa nicht mehr um unser täglich Brot bangen.
Andererseits wirkt die bedrückende Leere im neuzeitlichen Agrarland sehr lebensfeindlich.
Immer wieder beschäftigen mich die unübersehbaren Gegensätze in der Landschaft.
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