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Dem Aussehen nach gehört der Spitzenfleck nicht zu den schillernsten Gestalten der Libellenwelt.
Sein rasanter Flug mit scharfen Wendungen ist jedoch wirklich imposant.
Gut erkennbar sind die gefiederten Beinen,
die wie ein Kescher zum Einfangen der Beute genutzt werden.
Die kurzen Fühler krümmen sich beim Flug im Fahrtwind und signalisieren der Libelle dadurch die Fluggeschwindigkeit.
Kräftigen Mandibeln (Kiefer) ermöglichen das Knacken der Beuteinsekten.
Neben den großen blauen Komplexaugen, die eine erstaunliche Sehleistung ermöglichen sind drei kleinere Augen bei den Fühlern sichtbar.
Deren Funktion ist meines Wissens noch nicht völlig geklärt.
Die Tiere sitzen gerne lauernd auf Schilfhalmen.
Fliegt ein als Beute interessantes Insekt vorbei, wird blitzschnell gestartet.
Genauso verhält es sich leider oft beim Fotografieren.
Einmal habe ich jedoch ein geschwächtes Tier gefunden und konnte in Seelenruhe das oben gezeigte Portrait aufnehmen.
Alle Fotos entstanden im Biesenthaler Becken und am Hellsee (Region Barnim), wo der Spitzenfleck recht häufig ist.
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