|
Müncheberg erhielt seinen Namen wegen der Ortsgründung durch Mönche,
die hier geschützt von sumpfigen Seen einen Marktflecken errichten ließen.
Die Stadt liegt südlich der Märkischen Schweiz.
Am Ende des zweiten Weltkrieges verlief durch Müncheberg eine wichtige
Verteidigungslinie der Wehrmacht.
Entsprechend stark wurde die Stadt durch Beschuß zerstört.
Erhalten blieb die Stadtmauer und wenige historische Gebäude.
Durch die Sanierung der ausgebrannten Stadtpfarrkirche erhielt
Müncheberg wieder sein markantes Ortsbild.
Der weitreichende Blick vom Kirchturm lohnt den langen Aufstieg.
Die Stadtmauer besteht aus Feldsteinen der Umgebung.
Die Steine wurden während der Eiszeit vom Gletschereis aus Skandinavien
auf die heutigen Äcker verschleppt.
Für die Landwirte sind solche steinreichen Felder keine rechte Freude.
Umso ärgerlicher muß es damals gewesen sein, die mühsam von den Feldern gesammelten
Steine für den Bau der Stadtmauer abzuliefern.
Im Wildgehege am Stadtrand können Hirsche, Wildschweine und Mufflons näher betrachtet werden.
|