Der Naturpark Märkische Schweiz umfaßt eine sehr abwechslungsreiche Hügellandschaft mit viel Laubwald, Feldern
Bächen, Seen und Feuchtgebieten. Er wurde 1990 als erster Naturpark Brandenburgs gegründet.
Die landschaftliche Vielfalt spiegelt sich in einem großen Artenreichtum wieder.
Es wurden 259 Vogelarten nachgewiesen, davon 145 als Brutvögel.
Die Märkische Schweiz wurde deswegen zum Europäischen Vogelschutzgebiet erklärt.
Im Altfriedländer Teichgebiet im Osten des Naturparks befinden sich zwei Beobachtungstürme,
von denen an Herbstabenden Anfang Oktober der Einflug von etwa 30.000 Saat- und Bläßgänsen beobachtet werden kann.
Ein beeindruckendes Schauspiel für Augen und Ohren.
Bemerkenswert sind auch die Vorkommen bedrohter Tierarten wie Sumpfschildkröte, Rotbauchunke und Fischotter.
Ein dichtes Wegenetz sorgt dafür, daß Wanderer
alle wesentlichen Aspekte der Landschaft erleben können.
Es sollen insgesamt 350 Kilometer Wanderwege durch den Naturpark führen.
Nach zwei Jahren, in denen ich dort immer wieder neue Strecken gewandert bin,
halte ich diese Zahl nicht für übertrieben.
Im Schweizerhaus in Buckow, dem Besucherzentrum der Parkverwaltung befindet sich
eine modern gestaltete Naturparkausstellung, deren Besuch wirklich empfohlen werden kann.
Hier erhalten Besucher einen Überblick über den Naturreichtum der Märkischen Schweiz und
die Mitarbeiter geben gerne Auskünfte.
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