Der Parsteiner See
Der Parsteiner See gehört mit 1100 ha Wasserfläche zu den bedeutensten Seen Brandenburgs.
Als flacher Zungenbeckensee weist er eine breite Verlandungszone auf.
Hier leben seltene und ruhebedürftige Tierarten.
Deswegen sollten die markierten Wanderwege um den See nicht verlassen werden.
In dem morastigen Schilf herumzulaufen wäre nicht nur gesetzwidriger und sehr schädlicher Naturfrevel, sondern bringt auch nichts.
Man kann hier weder baden noch wird man durch das dichte Schilf den See sehen.
Vom höhergelegenen Weg hat man jedoch mancherorts freie Sicht.
Die Fotos wurden von dort aus gemacht.
Der Uferweg mit Blick auf den Parsteiner See
An den Badestellen an den Campingplätzen läßt sich der See dann ohne Schilf hautnah erleben.
Das unterste Bild entstand an einer solchen Stelle.
Auf der Halbinsel Pehlitzwerder finden sich Reste des alten Klosters Mariensees mit wunderbaren alten Bäumen.
Das Kloster zog nach Chorin um und verfiel seit dem so stark, daß heute nur noch wenig zu erkennen ist.
Im von außen eher unauffälligen Haus am Pehlitzwerder verstecken sich einige Kostbarkeiten.
Es ist kaum vorstellbar, wieviel in dem kleinen Haus liebevoll untergebracht wurde.
Der Besuch dieser Ausstellung zur Natur und Geschichte der Umgebung des Parsteiner Sees kann wirklich empfohlen werden.
Die hervorragende Gestaltung macht die interessante und informative Ausstellung obendrein zu einem Kunstwerk.
Am Pehlitzwerder
|