Über Jahrhunderte als ein beliebtes Jagdgebiet abgeschottet, konnte, bei allen Eingriffen in den Naturhaushalt
eine für unsere Breiten einzigartige Tier- und Pflanzenwelt sowie ein buntes Mosaik aus unterschiedlichsten Lebensräumen erhalten bleiben.
Heute dient das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin dem Schutz dieser einmaligen Landschaft.
Das Territorium ist sehr dünn besiedelt und eine Oase der Ruhe.
Nur zur Pilzzeit wird es etwas belebter.
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Sich auf die genauen Grenzen des größten brandenburgischen Waldgebietes zu einigen ist gar nicht so leicht.
Im Süden ist es unstrittig der Finowkanal, während im Norden die Ackerfluren der mittleren Uckermark eine eher fließende Grenze bilden.
Westlich reicht die Schorfheide bis zur Havelniederung bei Zehdenick, östlich erstreckt sie sich etwa bis zur Autobahn Berlin- Szczecin.
Empfehlenswerte Anlaufpunkte für Naturbeobachtungen sind z.B. die Pinnowseen nordöstlich von Groß Schönebeck oder auch der Grimnitzsee,
an dessen Südostufer bei Althüttendorf ein Beobachtungsstand mit angeschlossenem Informationszentrum weite Blicke über das fast
kreisrunde Gewässer ermöglicht.
Auf Wanderungen sollte immer eine gute topographische Karte mit von der Partie sein - es soll schon einige gegeben haben,
die arge Probleme hatten wieder aus dem Wald herauszufinden.
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