Nördlich der Schorfheide gelegen, ist der Einfluss der letzten Eiszeit auf dieses Gebiet unübersehbar.
Viele Seen, Sander, sanftwellige Grundmoränen und Höhenzüge von Endmoränen prägen diesen nördlichsten Teil des Landes Brandenburg.
Besonders das Uckertal mit den beiden großen Gewässern Ober- und Unteruckersee, aber auch die reizvollen Seenkreuze um Lychen,
Templin und Boitzenburg stehen für den Gewässerreichtum der Region.
Während im südlichen Bereich des uckermärkischen Hügellandes Endmoränen mit reinen Buchen- bzw. Buchenmischwälder vorherrschen,
prägen die Mitte und den Norden intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen.
In vielen Dörfern brüten Störche.
Für mitteleuropäische Verhältnisse ist die menschliche Besiedlung sehr dünn.
Zu den wenigen Städten zählen Prenzlau und Templin.
Daher bevölkern auch viele seltene und Störungen gegenüber empfindliche Tierarten diesen Landstrich.
Hier brüten u.a. 3 Adlerarten und es gibt Restvorkommen der vom Aussterben bedrohten Sumpfschildkröte.
Mit viel Glück sind Schwarzstorch sowie Steinkauz oder Biber zu beobachten.
Für die Beobachtung von Seeadlern und vielen weiteren seltenen Tieren ist ein Besuch im NABU-Informationszentrum Blumberger Mühle bei Angermünde empfehlenswert.
Hier lohnt es sich wirklich, das Fernglas mitzunehmen.
Infos: www.blumberger-muehle.de"
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